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Theologie & Co

  • Manfred Scheuer hat beim Treffen des Schülerkreises Joseph Ratzuinger / Benedikt XVI. in Rom einen beachtenswerten Vortrag gehalten, in dem er nicht nur die Begriffe von "Verfolgung" und "Martyrium" erhellt, sondern auch einen klaren Realitätsbezug zur Gegenwart herstellt und die Dinge beim Namen nennt: Verfolgung und Martyrium zwischen Todesideologie und Lebenszeugnis (Rom, 1.-3.09.2017)
  • Eine neue Studie des muslimischen Religionspädagogen Ednan Aslan kommt - andere als eine andere Studie mit zum Teil den gleichen Befragten - zum Ergebnis, dass radikale Muslime über igre Religion Bescheisd wissen. Erich Kocina: Studie: Radikalisierte wissen mehr über Islam als gedacht (Die Presse, 02.08.2017)
  • Nach dem G20-Gipfel in Hamburg blickt der Theologe Gerrit Spallek auf die Ereignisse in seiner Stadt zurück: Verbrannte Erde in Hamburg: Nachdenklich im Anschluss an G20 (feinschwarz, 10.07.2017). Vgl. dazu Veronika Bachmann: Kein Punklied, aber ... Vom Esterbuch in die heutige Politwelt (feinschwarz, 19.07.2017).
  • Antisemitismus in Europa. Dokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt - Der Hass auf Juden in Europa" - Medienethisch und medienrechtlich gebotene Korrektur oder weltanschaulich motivierte Zensur? (ARD-Video, 21.06.2017, 90 Min). Vgl. dazu die Diskussion bei Maischberger "Israelhetze und Judenhass: Gibt es einen neuen Antisemitismus?" (ARD-Video, 21.06.2017, 75 Min)
  • He rescued Adam and Eve from obscurity, devised the doctrine of original sin - and the rest ist sexual history. Stephen Greenblatt: How St. Augustine Invented Sex (The New Yorker, 19.06.2017). Vgl. dazu Charles E. Curran: Roman Catholic Sexual Ethics: A Dissenting View (Religion-online, 24.06.2017).
  • Gehört der Islam zu Europa? Dass Muslime als Individuen längst Teil Europas sind, wird niemand bestreiten wollen. Ein europäischer Islam aber, der mit demokratischen und humanistischen Werten vereinbar ist, liegt nach wie vor in weiter Ferne, meint der marokkanische schriftsteller Kacem El Ghazzali: Warten auf die Utopie (NZZ, 23.06.2017)
  • Mitten in den Herausforderungen einer Kirche im Umbruch wird Bildung als Ressource erkannt. Die Radsikalität der Herausforderungen braucht aber Mut zu einem Bildungskonzept, das wirklich auf Neues aus ist, meint Arnd Bünker: Verlernen lernen: Bildung für eine Kirche im Umbruch (feinschwarz, 13.06.2017)
  • Menschen brauchen Bilder, um von Gott zu reden. Weil sie stets ungenügend sind, muss man daher immer darum ringen, sie offen genug zu halten, meint Stephan Langer: Die weibliche Seite Gottes (CIG, 14.05.2017)
  • Henri Boulad kritisiert die Flüchtlinspolitik Eurpas ojne klaren Kopf und nimmt aus Solidarität mit der Flüchtlingspolitik Orbans die ungarische Staatsbürgerschaft an: Ägypten: Jesuit wird Ungar wegen Orbans Migrationspolitik (Radio Vatikan, 12.05.2017)
  • Angesichts einer Kultur ohne Religion, einer deutschen "Leitkultur" ohne Christentum, ohne Gott, nur noch als rhetorischer Stummel in der Präambel der Verfasung - wovor sollen Muslime, die ihre Identitätr wesentlich in der Religion suchen, da Respekt haben, fragt Johannes Röser: Was leitet Kultur? (CIG, 07.05.2017)
  • Bildungsreform. Die österreichische Bischofskonferenz bemängelt die Bildungstreform vor allem im Hinblick auf Religions- und Ethikunterricht. Bildungsreform: Bischöfe mahnen Änderungen ein [154 KB] (Kathpress, 02.05.2017)
  • Der Vorwurf der Islamophobie macht Kritik am Islam unmöglich. Das ist, gerade für Muslime, gefährlich, meint Pascal Bruckner: Imaginärer Rassismus (NZZ, 21.04.2017). Vgl. dazu auch Eduard Käser über die Totschlagvokabel "Islamophobie": An den Ptranger der Weltlächerlichkeit (NZZ, 31.05.2016)
  • 2017 sollten die Kirchen dringende ökumenische Reformen verwirklichen - ehe sich das Zeitfenster schließt. Ein Weckruf von Hans Küng: 500 Jahre Reformation - Kirchenspaltung beenden! (CIG, 05.03.2017)
  • In der Tradition der Enzyklika "Mit brennender Sorge" 1937 verleihen die philippinischen Bischöfe in einem Brandbrief - einem Pastoral Letter - ihrer Sorge Ausdruck und prangern den Drogenkrieg auf den Philippinen an und fordern die Einhaltung fundamentaler Rechtsgrundsätze: Pastoral Letter - engl. [271 KB] , Hirtenbrief - deutsch [273 KB] . (30.01.2017) Vgl. dazu auch den Amesty International-Report "If you are poor, you are killed". Extrajudicial Executions in the Philippines' "War on Drugs" [3 344 KB] (AI, 31.01.2017) samt Videoclip dazu (AI, YouTube, 31.01.2017).
  • Anlässlich 100 Jahre Codex Iuris Canonici geht Sabine Demel der Frage von Recht und Gerechtigkeit nach: Das Recht fließe wie Wasser, die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach (feinschwarz, 07.03.2017)
  • Die Entwicklung der Kirche zur Moralanstalt des 19. Jahrhunderts ist für Stephan Goertz ein Versuch, den Verlust politischer Macht durch moralische Kontrolle auszugleichen: Katholizismus: in der Falle der Moral? (feinschwarz, 28.02.2017)
  • Ein aggressiver Säkularismus ist bemüht, das Christentum immer weiter aus der Öffentlichkeit hinauszudrängen, meint Hans Winkler: Verdrängtes Christentum als lästige Provokation (Die Presse, 27.12.2016)
  • Selbst höchste christliche Würdenträger der Kirchen verraten die christliche Tradition, die wir bewahren sollten, weil sie an die Quellen von Kultur und Aufklärung erinnert, meint Rudolf Taschner: Es heißt nicht Weihnachts-, sondern Brauchtumsmarkt (Die Presse, 01.12.2016)
  • Die höchsten Amtsträger der großen christlichen Kirchen Deutschlands haben die Aksa-Moschee auf dem Tempelberg besucht und zuvor ihr Kreuz abgelegt. Ist das die richtige religionspolitische Geste, fragt kritisch Jan-Heiner Tück: Anschwellendes Unbehagen (NZZ, 25.11.2016). Vgl. Jan Fleischhauer: Die Unterwerfung (Spiegel Online, 07.11.2016)
  • Dem Volk aufs Maul schauen? Michael Hölzl definiert den grassierenden Populismus in der Weltpolitik als postfaktische Stimmungsmache: Vox populi, vox Dei: Was ist falsch am Populismus? (Feinschwarz, 23,11,2016)
  • Trump und die Katholiken. Der Soziologe und Sozialphilosoph Hans Joas hat sich dagegen ausgesprochen, bei der Analyse der jüngsten US-Wahl die Trump-Wähler über einen Kamm zu scheren und als "Wutbürger" und als "Modernisierungsverlierer" abzustempeln. Dies sei empirisch viel zu einfach und zeuge von einer unlauteren "Herablassung" und einer Ignoranz gegenüber den tatsächlichen Wahlmotiven: Nicht als Verlierertypen abstempeln . (kathpress, 11.11.2016) Vgl. auch Christian Bauer: Wind of change? US-Wahlen als ein politisch-theologischer Weckruf (feinschwarz.net, 11.11.2016)
  • Vom Solidarismus zur staatlichen Barmherzigkeit: Die gegenwärtige katholische Soziallehre ruht auf einem wackeligen Fundament, meint Martin Rohnheimer: Barmherzig sollen die anderen sein (NZZ, 08.11.2016)
  • In der Erklärung des Papstes und des Präsidenten des Lutherischen Weltbundes ist von "geistlichen und theologischen Gaben" die Rede, welche die Reformation gebracht habe. Das lässt aufhorchen, meint Jan-Heiner Tück: Gilt die Reformation immer noch als Kirchenspaltung? (NZZ, 02.11.2016)
  • Durch die Plakatierung „So wahr mir Gott helfe“ soll der Kontrast zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten grell beleuchtet werden - Der fromme Christ, der die Gelöbnisformel verwendet und für Österreich klare Identitätspolitik betreibt, hier und der Agnostiker, der sie ausspart und eine multikulturelle Gesellschaft befürwortet, dort - meint Jan-Heiner Tück: Gott im Wahlkampf: Ein Einspruch (Die Presse, 28.10.2016)
  • Über die mediale Kontroverse um Willkommenskultur als Symptom für steigende Spannungen in der Kirche wegen Flucht und Migration berichtet Hans Winkler: Die Sorge der Bischöfe vor dem Islam. (Die Presse, 22.08.2016) Vgl dazu Rudolf Mitlöhner: Besinnt sich Europa? (Die Furche, 27.07.2016) und die Replik von Paul Zulehner: Willkommenskultur ist nicht naiv (katholisch.at, 31.07.2016).
  • Der Grenzgänger und Grenzüberschreiter David Steindl-Rast hat dem Christsein neue Horizonte geöffnet. Jürgen Springer: Mönch des Rates - Mönch der Lehre (CIG, 17.07.2016)
  • Auschwitz war das Grauen, Ausbund ungezügelter Bestialität. Im Holocaust wurden Millionen von Juden vernichtet. Angesichts des größten Verbrechens der Menschheit war klar, dass weder Philosophie nocht Theologie sein konnten, was sie zuvor waren. Auschwitz stellte das Projekt der Aufklärung in Frage - und es stellte Gott in Frage. Auch Elie Wiesel versuchte siebzig Jahre lang, von der Befreiung aus dem KZ bis zu seinem Tod Anfang Juli, Antworten auf existenzielle, von der Auschwitz-Erfahrung diktierte Fragen zu finden: :A-7713: Die Nacht (CIG, 10.07.2016)
  • Nach der Entscheidung der Briten zum Brexit erinnert Johannes Röser auf die ursprünglich bedeutsamen engen Zusammenhänge zwischen Entwicklungen auf dem Feld der Religion und dem Feld der Politik. Es waren maßgeblich katholische Staatsmänner wie Konrad Adenauer, Robert Schumann und Alcide De Gasperi, die die religiöse Idee mit der europäischen Idee verknüpften und auf den politischen Weg brachten. Das Erlahmen der religiös-ökumenischen Kräfte habe dazu beigetragen, die größere, religiös motivierte Sinnstiftung der EU zu vergessen: Europa ist mehr (CIG, 26.06.2016)
  • Im Rahmen der Wiener Poetik-Dozentur "Literatur und Religion" sprach Thomas Hürlimann über Glaubensdistanz und Glaubenssehnsucht. Ein Bericht von Jan-Heiner Tück: Der große Pan ist tot (CIG, 12.06.2016)
  • Wer sich als Flüchtling christlich taufen lässt, hat bessere Aussichten auf Asyl. Oft ist das nicht der Grund, warum Muslime konvertieren, meinen Reinhard Bingener und Friederike Böge: Gehet hin und lehret alle Völker (FAZ, 24.05.2016)
  • Erklärung des Gesprächskreises "Christen und Muslime": Keine Gewalt im Namen Gottes! (ZDK, 24.05.2016)
  • Christliche Flüchtlinge in Deutschland werden systematisch durch Muslime verfolgt und drangsaliert, behauptet eine Studie der Irganisation "Open Doors". Reinhard Bingener und Friederike Böge: Weil sie Christen sind? (FAZ, 23.05.2016)
  • Philippinen. Der künftige Präsident Duterte legt sich mit den Bischöfen an, die sich gegen seine Wahl ausgesprochen haben. Duterte nennt katholische Bischöfe Hurensöhne (Die Zeit, 23.05.2016)
  • Sonderdruck CIG: "Islam, Terror, Orient"(CIG, 13.05.2016)
  • Der muslimische Religionspädagoge Ednan Aslan rät dazu, die Religiosität von Muslimen ernst zu nehmen. Dafür sollten die Österreicher aber einen europäischen Islam einfordern. Eva Winroither: "Dieser Islam macht auch mir Angst" (Die Presse, 30.04.2016)
  • Die heutigen Flüchtlinge aus Afrika sind dazu erzogen worden, nach Europa gehen zu müssen. Was notwendig ist, ist ein zielgerichtetes afrikanisches Bildungssystem. Durch das grundsätzlich kollektivere Denken ist die Potenzialität des Kontinernts sehr groß und Afrika könnte zu einem Eldorado für ein neues Denken werden, in dem sich eine Generation für die Zukunft der eigenen Gesellschaft einsetzt, meint Epiphane Kinhoun SJ: Zur Frage der Flucht von Afrika über das Mittelmeer (Stimmen der Zeit, 04.04.2016). Vgl. dazu auch Abasse Ndione: Nur Ministersöhne bleiben (03.09.2015).
  • Das nachsynodale apostolische Schreiben AMORIS LAETITIA im dt. Wortlaut. (Div. Stellungnahmen)
  • Satire: Religion als Crystal Meth fürs Volk - Religion als Medikament (NDR-Videoclip, 3 Min, 31.03.2016)
  • "Ein genereller Verdacht über Religion liegt schon lange wie Mehltau über unserem Denken." Karl Lehmann: Religion neu auf der Weltbühne - was ist von uns gefordert? (Glaube und Leben, 30.03.2016)
  • Weil die Menschen zur Hoffnung fähig sind, ist Ostern trotzdem kein Fest der Notlügen, meint Ralf Meister: Auferstehung? Ja, aber ... (CIG, 27.03.2016)
  • Johannes Röser stellt die Frage: Wie alternativ(los) ist Politik? Wie stark die Bundeskanzlerin Merkel mit ihrem "alternativlos" selber zur Zersplitterung der bundesdeutschen Parteienlandschaft, zur Erosion ihrer eigenen Partei und zur parteipolitischen Heimatlosigkeit erheblicher Teile der einstigen bürgerlichen Mitte beigetragen hat, werden Politikwissenschaft und Politikgeschichte wohl erst im zeitlichen Abstand etlicher Jahre beurteilen können. Der Autor fokussiert die aktuelle gesellschaftliche Lage auch unter dem Aspekt Islamisierung und Christianisierung: Wie alternativ(los) ist Politik? (CIG, 20.03.2016)
  • Ein österreichischer Missionar in Peru sarkastisch: Während manche in der katholischen Kirche ihre "Option für die Armen" beschwören, haben die Armen ihre Option schon gewählt: den Wohlstand, und nicht eine Kirche, die ihnen die Armut zu verklären sucht. Hans Winkler: Wohlstand ist doch nichts Verwerfliches (Die Presse, 07.03.2016)
  • Der Rückzug des Münsteraner Pfarrers Thomas Frings und seine Begründung machen viele nachdenklich. Johannes Röser: Die frommen Illusionen der Servicekirche (CIG, 06.03.2016)
  • Selbstaufgabe des Christentums? Folgt der Inkulturation die Exkulturation?: Soumission (CIG, 28.02.2016)
  • Franziskus & Kyrill. Es war ein Jahrtausendereignis der Kirchengeschichte, doch die Welt hat es nicht erkannt. Seltwen wurde in der deutschen Presse derart abfällig, ja gehässig über christliche Persönlichkeiten und Geschehnisse geschrieben wie über die Begegnung von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill, meint Johannes Röser: Symphonie aus der Neuen Welt (CIG, 21.02.2016). Die gemeinsame Erklärung von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill im Wortlaut (RV, 12.02.2016)
  • Das Treffen zwischen Papst Franziskus und Patriarch Kyrill ist historisch. Doch während Franziskus Gewalt in Syrien bedingungslos verurteilt, erteilt Kyrill russischen Aggressionen den Segen. Können die beiden christlichen Kuirchen dennoch zu gemeinsamen Taten finden, fragt Daniel Deckers: Wird sie die gemeinsame Bedrohung einen? (FAZ, 13.02.2016)
  • In Gestalt des Islam kehrt die Religion ins säkularisierte Europa zurück. Werden Christen zu Hütern der Aufklärung? Tomas Halik: Hüter der Aufklärung (SZ, 15.01.2016)
  • Die Innsbrucker Theologische Fakultät geht einen anderen Weg, als ihn Papst Franziskus eingeschlagen hat, meint Gerhard Oberkofler: Opportunismus anstatt Theologie der Befreiung (Die Presse, 12.01.2016)