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Philosophie & Co

  • Der Philosoph Rüdiger Safranski fragt: Wenn Publizistik zu Pädagogik wird und Politik zu Selbstbeschwichtigung, wo bleibt dann offene Gesellschaft? Im Interview mit René Scheu: "Die Angst vor dem politischen Islam ist da, doch singt man laut im Walde" (NZZ, 06.05.2017)
  • Will der säkulare Staat den Islam integrieren, muss er sich auf seine christliche Herkunft besinnen, meint Martin Rhonheimer: Ist die Aufklärung vom Himmel gefallen? (NZZ, 24.01.2017)
  • Überlegungen zu Moral und Moralismus in der öffentlichen Diskussion von Michael Schwefczyk: "Gutmensch" sagt man nicht (NZZ, 23.01.2017)
  • Eva Novotny erörtert die Frage nach Selbstbestimmung und Selbstoptimierung im Kontext der Bildung. Empfehlenswert für alle, die mit Bildung zu tun haben: Lob dem Eigensinn (Die Presse, 21.01.2017)
  • Als junger Mann schrieb Leonard Cohen Gedichte und Geschichten. Am Ende seines Lebens war er als Musiker selbst ein Mythos. Ein Nachgruf in Bildern: Lieder von Musen und Mythen (Die Zeit, 11.11.2016). Vgl. auch Manuel Gogos: Hohepriester der Liebe (NZZ, 11.11.2016) und Julian Dörr: Abschied von einem Schmerzensmann (SZ, 11.11.2016)
  • Auschwitz war das Grauen, Ausbund ungezügelter Bestialität. Im Holocaust wurden Millionen von Juden vernichtet. Angesichts des größten Verbrechens der Menschheit war klar, dass weder Philosophie nocht Theologie sein konnten, was sie zuvor waren. Auschwitz stellte das Projekt der Aufklärung in Frage - und es stellte Gott in Frage. Auch Elie Wiesel versuchte siebzig Jahre lang, von der Befreiung aus dem KZ bis zu seinem Tod Anfang Juli, Antworten auf existenzielle, von der Auschwitz-Erfahrung diktierte Fragen zu finden: :A-7713: Die Nacht (CIG, 10.07.2016)
  • Über Solidarität und Verantwortung in Zeiten von Hedgefonds, Banker-Boni und internationale Steuerhinterziehung. Peter Kampits: Haben wir das Teilen verlernt? (Die Presse, 09.07.2016)
  • Nachruf auf Elie Wiesel. Anne-Catherine Simon: Er lebte und schrieb mit dem Blick der Toten (Die Presse, 04.07.2016)
  • Die Entwicklung jeder Idee geht nicht Schritt für Schritt in regelmäßigem Anstieg - auf Fortschritte folgen heftige Rückschläge, aber so heftig sie sein mögen, wir dürfen sie bnicht für dauerhaft halten. Stefan Zweig (1936): Die geistige Einheit Europas (Die Presse, 02.07.2016)
  • Eine Anthologie trägt erstmals zusammen, was afrikanische Philosophen denken. Vor dem Hintergrund einer Geschichte der rassistischen Gewalt und Ausbeutung formiert sich eine neue Kultur der Toleranz und Kreativität. Andreas Eckert: Lebendig selbstbewusst (Zeit Online, 14.04.2016).
  • In den USA werden seine Studien rezipiert, in Europa ignoriert. Ruud Koopmans These: Nicht die Diskriminierung der Migranten ist die Herausforderung, sondern ihre Selbstdiskriminierung. Martin Beglinger: Assimilation funktioniert (NZZ, 15.04.2016)
  • Catull zielte mit seinen Schmähungen gegen Julius Caesar tief unter die Gürtellinie, so wie arabische Männer gegen ihre Frauen oder Feinde. Über die alte welt der Inektiven - kleine literarische Rundreise zur Böhmermann-Affäre. Anne-Catherine Simon: Die Kunst, einen Caesar zu schmähen (Die Presse, 15.04.2016).
  • Die deutsche Flüchtlingspolitik macht es wie Brechts Schauspiel vom guten Menschen: Angela Merkel ist humanitär, während andere die Rolle der Bösen spielen müssen. Bernd Stegemann: Die andere Hälfte der Wahrheit (Zeit Online, 03.04.2016)
  • Michael Ley wagt den Hinweis auf den dystopischen Migrationsroman "Das Heerlager der Heiligen" des Franzosen Jean Raspail 40 Jahre vor Houellebecqs "Unterwerfung" mit einem Blick aus dem Jahr 2016 auf die Zukunft Europas: Warum nicht an die Cote d' Azur? (Die Presse, 12.03.2016)
  • In der deutschen Flüchtlingsdebatte sind Rüdiger Safranski und Peter Sloterdijk Polemik und Abweichungshass ausgesetzt. Eine Antwort von Peter Sloterdijk: Primitive Reflexe (Zeit Online, 09.03.2016). Vgl. dazu Armin Nassehi: Jenseits der Reflexe (Zeit Online, 11.03.2016) und Herfried Münkler: Wie ahnungslos kluge Leute doch sein können (Zeit Online, 20.02.2016).
  • Autor Kamel Daoud äußert sich nicht mehr öffentlich, er ist angeblich "islamophob", weil er vor dem Import des islamischen Frauenbildes warnt. Anne-Catherine Simon: "Mir graut vor den Religionen" - ein Fall für linke Zensur? (Die Presse, 23.02.2016). Vgl. Kamel Daoud: The Sexual Misery of the Arab World (New York Times, 12.02.2016)
  • Wie schauen Philosophen auf die Flüchtlingskrise? Erstaunlich realistisch, wie eine Umfrage unter 27 Denkern ergab. Die Zeit der Illusionen sei vorbei, die Deutschen müssten sich endlich erwachsen mit Migration auseinandersetzen. Annette Langer: Philosophen über Flüchtlingskrise: Das Ende der Lebenslüge (Spiegel Online, 11.01.2016)
  • Wie veträgt sich das aufgeklärte ethische Konzept des Westens mit kultureller Toleranz und Vielfalt, fragt Peter Strasser: Ist hier der Westen? (Die Presse, 09.01.2016)
  • Europa bedarf eines Umbaus, meint Herfried Münkler: "Europa wird flexibler werden - oder untergehen" (Tagesanzeiger [CH], 29.12.2015)
  • Die Attacke von Paris erinnert an Massaker der Steinzeit, in der keiner am Leben blieb, der in reichweite von Aggressoren kam. Alle Versuche, militante Gewalt durch Recht zu domestizieren, sind damit infrage gestellt. Jürgen Langenbach: Krieg gegen den Terror? Zu viel der Ehre!(17.11.2015)
  • In Großbritannien wirft man denjenigen, die infolge unserer Wirtschafts- und Kriegspolitik ihre Heimat verloren haben, nun ihre Heimatlosigkeit vor. Um einen Satz von Colin Powell abzuwandeln: Wir haben es kaputt gemacht, aber wir wollen es nicht wieder heil machen. A.L. Kennedy: Vielleicht ist das nicht genug (Die Presse, 24.10.2015).
  • Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2015. Die Rede anlässlich der Verleihung des Preises von Navid Kermani: Jacques Mourad und die Liebe in Syrien (FAZ, 19.10.2015). Vgl. dazu auch Anne-Catherine Simon: "Wünsche wirken, mit oder ohne Gott" (Die Presse, 23.10.2015).
  • Rüdiger Safranski über Gott und die Welt und die Flüchtlinge im Gespräch mit Matthias Matussek: "Deutschland fluten? Da möchte ich gefragt werden" (Die Welt, 28.09.2015)
  • Im Hinblick auf Osteuropa und die Flüchtlingskrise fällt eine positive und eine negative Exotisierung des Anderen auf: hier der begeistert begrüßte Flüchtling aus außereuropäischen Regionen, dort der angeblich fremdenfeindliche "Osteuropäer". Dass Europas "Westen" die Länder östlich von Deutschland für die nachhaltige Stabilisierung des europäischen Kontinents viel mehr braucht, als er sich einzugestehen bis jetzt bereit ist, meint Oliver Jens Schmitt: Wider den Euro-Jakobinismus. Vgl. dazu den Essay von Keith Lowe: Warum die Osteuropäer so abweisend sind (beide NZZ, 20.09.2015).
  • Der Exil-Syrer Sadik al-Azm über islamistische Strömungen im Gesspräch mit Christian H. Meier: Kein mittlerer Weg für den Islam (NZZ, 18.09.2015)
  • Werden unsere Kinder in eine neue, selbst verschuldete Unmündigkeit fallen, wenn wir unsere Freiheit freiwillig auf dem Altar der Sicherheit opfern, fragt Peter Kampits: Können, dürfen, sollen, wollen, müssen (Die Presse, 05.09.2015)
  • Prominente und einfache Bürger helfen Flüchtlingen, tun es öffentlich kund - und ernten Kritik, auch von Gleichgesinnten. Hinter dieser Skepsis stehen die Religion und offene Fragen der Ethik. Aber heute ist sie fehl am Platz, meint Karl Gaulhofer: Wenn die gute Tat böses Blut macht (28.08.2015)
  • Der Schrei nach Freiheit. "Your first name is 'king', your last name is 'dom'." Impulse im Video "Freedom" von Pharrell Williams (Regie: Paul Hunter).
  • Weder Aufklärer noch Postmodernisten haben mit der Wiederkehr fanatisierter Religionen im 21. Jahrhundert gerechnet. Erwin Möde: Postmoderne Sinnlosigkeit und religiöser Fanatismus (05.03.2015)
  • Moderne Rechtsstaaten und politische Religionen sind unvereinbar, meinen Gerhard Engelmayer und Michael Ley: Die Sache des Leviathan (03.01.2015)
  • Zum Tod des Sozialphilosophen Norbert Leser: SPÖ-Vordenker und Sozialphilosoph Norbert Leser gestorben (02.01.2015). Vgl. auch Die Welt bis gestern: Norbert Leser: Der stolze Adler ist müde geworden (22.08.2008).
  • Scheitert jemand in der Schule, waren die Lehrer eine Katastrophe. Randalieren Jugendliche am Bahnhof, hatten sie eine schwere Kindheit. Gibt es Probleme mit Zuwanderern, fehlt es an einer Willkommenskultur. Was gilt eigentlich der Wille des Einzelnen in solch einer Welt verschobener Verantwortlichkeit, fragt Konrad Paul Liessmann: Schuld sind immer die anderen (20.09.2014)
  • Soziale Werte. Demokratische Werte. Westliche Werte. Europa als Wertegemeinschaft. Familienwerte. Lebenswerte. Negative Werte. So viel Wert war noch nie. Über die Rhetorik der Werte - und was sie verdeckt. Rudolf Burger: Die Inflation der Werte (28.06.2014)
  • Scheitern als Chance. Der Berliner Philosoph Wilhelm Schmid im Interview mit Lisa Nimmervoll: "Scheitern zum Programm machen ist Demokratie" (03.05.2014)
  • Wahn der Kontrolle: Eine Gesellschaft, in der es kein Geheimnis geben darf, ist ihrer ganzen Beschaffenheit nach totalitär. Wolfgang Müller-Funk: Wie viel Geheimnis braucht der Mensch?(19.04.2014)
  • "Schöner scheitern - zur Pädagogik des Misslingens". Der Philosoph Konrad Paul Liessmann im Interview mit Lisa Nimmervoll: "Die Hypo wäre ein Lehrstück des Scheiterns" (14.04.2014)
  • Zum 150. Geburtstag von Max Weber. Günter Kaindlstorfer: Meister der Zucht (12.04.2014)
  • Der Philosoph Norbert Bolz - Adorno-Schüler und liberal gleichermaßen - über die Widersprüche der modernen Gesellschaft im Interview mit Katja Gentinetta: Der Mut zur eigenen Meinung (55 Min, Sternstunde Philosophie, 09.03.2014)
  • Rede von Karl-Markus Gauß bei der Entgegennmahme des mit 12.000 Euro dotierten Österreichischen Kunstpreises: Das Geld gehört der Bank (01.02.2014)
  • 100 Jahre Camus. Sein Traum vom starken, friedlichen Mittelmeertraum blieb ein fragiles Erfahrungs- und Ideengebilde, das lämgst an der Übermacht der immer unbändiger werdenden ökonomischen und und religionspolitischen Verwerfungen zerschellt ist. Was bleibt, sind vitale Zuversicht und Widerstand - der Geschichte zum Trotz: "Das Verneinen des des Fanatismus, das geliebte Antlitz, die Schönheit endlich, dies ist der Ort. Und wieder einmal wird sich die Philosophie des Dunkels verflüchtigen über dem strahlend hellen Meer." Oliver vom Hove: Der Sisyphos von Algier (02.11.2013)
  • "Das Ich" als "logischer Müll". Identität sei kein Ding, sondern eine Relation, meint der Philosoph Thomas Metzinger beim diesjährigen Philosophicum Lech. Thomass Kramar: Philosophicum Lech: Besessene Roboter und neidische Menschen (01.10.2013)
  • Zum 200. Geburtstag von Sören Kierkegaard. Karl Gaulhofer: Das soll Philosophie sein? Und ob! (04.05.2013)
  • Im Maßhalten bestehe die Lebenskunst, sagen Philosophen seit der Antike. Einer Gesellschaft, die von Wachstum und Fortschritt bestimmt wird, fällt das nicht leicht. Norbert Mayer: Das Gute, das Bessere und das Echte (20.04.2013)
  • Ronald M. Dworkin (1931-2013) ist am 14.02.2013 gestorben. Er zählte zu den hervorragendsten Rechtsphilosophen der USA. Dworkin lehrte: Alle Menschen haben Anspruch auf Rücksicht und Respekt. Recht und Moral sind untrennbar verbunden. Im Kontext einer Verantwortungsethik sind Bürgerrechte, ziviler Ungehorsam und Widerstand in einer pluralistischen Gesellschaft legitim. Meinungsfreiheit ist sakrosankt, Zensur immer totalitär. Sein Geist war an Kants Vertrauen in die Vernunft geschult. Nobert Mayer: Ein integrer Verteidiger von Recht und Moral (15.02.2013)
  • Jan-Heiner Tück über Martin Walsers Essay über Rechtfertigung: "Im Reiz-Klima des Rechthabenmüssens" (19.09.2012)
  • Die Kompetenzorientierung im Unterricht ist doppelt problematisch: in ihrem Fokus auf die Methode und in ihrem Fokus auf die Form. Warnungen eines Philosophen. Peter Gaitsch: Bildung ist kein Wunschkonzert: Verstehen als Geschehen (09.07.2012)
  • Über das Schwierigste - und wie wir es uns leichter machen können. Wolfgang Müller-Funk: Traktat vom Vergeben und Versöhnen (30.06.2012)
  • Im Stil von Sokrates. Der Harvard-Philosoph Michael Sandel ist bekannt für seine Diskussionen über Gerechtigkeit. In London nahm er sich die Frage nach gerechter Bezahlung vor. Felix Lill: Philosophie der Gehälter: Was ist fair? (10.03.2012)
  • Der Philosoph Rudolf Burger und der Altphilologe und Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle im Dialog über Bildung und deren Wert(e): Humanistische Bildung immunisiert nicht gegen Barbarei (05.12.2011)
  • Woher die Kultur der Menschenrechte kommt und wie sie sich begründen lässt: Der Sozialphilosoph Hans Joas fragt in einer geistesgeschichtlichen Studie nach der Sakralität der Person: Was kann Kant dafür, dass er kein Soziologe war? (27.11.2011)
  • Bei Österreichs wichtigstem Philosophentreffen - dem internationalen Symposium in Kirchberg am Wechsel - standen dieses Jahr erkenntnistheoretische Fragen im Zentrum. Helene Sorgner: Wittgenstein-Tagung: Wie entsteht Wissen? (13.08.2011)
  • Vielleicht muss man sich ja auf eine starke Prise Unmoral einlassen, um ein glückliches Leben zu führen. Über das Gute, das Böse und das Dazwischen. Peter Kampits: Wie böse ist das Böse? (23.07.2011)
  • Gott ist tot - oder doch nicht? Gespräch mit dem Philosophen Charles Taylor (3sat-Video - 5 Min.)
  • Der Debatte um die Hirnforschung mangelt es an einer umfassenden Sprachkritik, meint der Marburger Philosoph Peter Janich. Ohne diese seien viele der diskutierten Fragen aber nicht zu klären. Die Erforschung der Denkvorgänge werde nicht zu einem neuen Menschenbild führen: Die unreflektierte Sprache der Hirnforschung (14.10.2009)
  • Was passiert, wenn ich mich gegen die Verletzung meiner Würde nicht wehren kann? Über Selbstachtung, falsch und richtig verstandenen Respekt - und eine "unbedeutende Anekdote" Charles Darwins. Peter Strasser: Darwins Sklave (30.05.2009)
  • Habermas, Die Dialektik der Säkularisierung
  • Philosophicum Lech 2007: Nun sag, wie hast du's mit der Religion? Gretchens Frage und ihre neue politische Brisanz: Wie haben wir's mit den Religionen? Wo die Toleranz endet. Vortrag von Konrad Paul Liessmann.
  • Vor 125 Jahren veröffentlichte Friedrich Nietzsche seine folgenreiche "Fröhliche Wissenschaft". Christoph Markschies über Nietzsches "Gott ist todt": Der tote Gott und seine totalitären Ersatzidole . Volker Gerhardt postuliert, dass die Sorge Nietzsches der Frage galt, wie der Einzelne in einer metaphysiklosen Moderne zu einem erfüllten Dasein gelangen kann: Friedrich Nietzsches Ruf nach einem lebendigen Gott . Eberhard Jüngel über das neue Zeitalter der Freiheit, wie es Nietzsche meinte, und über die Freiheit, die das Neue Testament meint: Friedrich Nietzsche - atheistische Leidenschaft für die Freiheit.
  • Thomas Sören Hoffmann, Der Mut des Erkennens - Was Hegels "Phänomenologie des Geistes" uns heute zu sagen hat. Wenn Philosophie den Anspruch aufgibt, die Wirklichkeit geistig zu durchdringen und den Geist als Wirkliches zu erweisen, bringt sie sich um ihr Bestes.
  • Otfried Höffe, Das übertreibende Denken. Eine kritische Würdigung von Hannah Arendts Hauptwerk.
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