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Gesellschaft & Co

  • Frauen in Afghanistan sollen jungfräulich in die Ehe gehen. Tun sie es nicht, riskieren sie Gefängnisstrafen. Wie geht es Afghaninnen in Deutschland damit, fragt Nastaran Nawras: Der Preis des Hymen (Die Zeit, 12.10.2017)
  • Musliminnen sollen auch hierzulande die Freiheit haben, das Kopftuch zu tragen. Aber nichts wäre verkehrter, als es zum Symbol von Wahlfreiheit und kulkturelkler Identität zu erheben, meint Kacem El Ghazzali: Das islamische Kopftuch ist ein Symbol des Patriarchats und nicht der Selbstbestimmung (NZZ, 12.10.2017)
  • Wie ein Vater seinem Sohn die Terrorwelle in Europa und die Terrorismusabwehr zu erklären versucht. Egyd Gstäätner: "Die haben Bomben, wir haben Blumen" (Die Presse, 14.09.2017)
  • 16 Jahre "9/11". Muslime generell mit Terror in Verbindung zu bringen, ist ungerecht. Aber die Ideen Bin Ladens leben bei vielen weiter, meint Arno Tausch: 9/11: Wie viele Muslime unterstützen den Terror? (Die Presse, 11.09.2017)
  • Österreich, Deutschland und die Schweiz schrecke hoch qualifizierte Zuwanderer ab und sehen der ungeregelten Migration von schlecht Qualifizierten zu, meint Josef Urschitz: Die Arbeitsmigration läuft verkehrt (Die Presse, 08.09.2017)
  • Ende Juni waren in Österreich 61.366 Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos gemeldet. Eine Reportage mit Vedeo. Katrin Burgstaller, Maria v. Usslar und Sebastian Kienzl: Arbeitslosigkeit: Jugend ohne Job (Der Standard, 24.08.2017)
  • Der Mikrozensus zeigt das starke Wachstum der Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Marcel Leubecher: So rasant wird Deutschland zur Migrationsgesellschaft (Die Welt, 24.08.2017)
  • Migrationsstrategie für Europa. Klaus Geiger: Die sechs Prinzipien zur Beherrschung der Flüchtlingskrise (Die Welt, 24.08.2017)
  • Die Gesellschaft hat sich geändert, die Aufgaben des Bundesheeres sind gleich geblieben. Wertewelten prallen aufeinander. Michael Bauer: Individualität und Gehorsam sind ein Widerspruch (Die Presse, 24.08.2017)
  • Moslemische Einwanderer und ihre Nachkommen sind in Österreich weniger tief verwurzelt als in anderen EU-Staaten. Michael Laczynski: Österreichs Kreuz mit dem Islam (Die Presse, 24.08.2017)
  • Eine gelungene Integration hängt neben anderen Faktoren unzweifelhaft auch von der Anzahl der zu Integrierenden ab, meint Heinz Faßmann und fragt: Warum sollen sich Drittstaatangehörige den Bedingungen einer Rot-Weiß-Rot - Karte stellen, wenn gleichzeitig ein Asylsystem existiert, das nicht in der Lage ist, die Trennung der Schutzbedürftigen im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention auf der einen Seite und einer Arbeitsmigration auf der anderen Seite in angemessener Frist sicherzustellen? Zur aktuellen Situation in Österreich: Der Integrationsbericht 2017 (Expertenrat für Integration, 23.08.2017). Vgl. auch "Integrationspessimismus macht sich breit" (Die Presse, 24.08.2017) sowie Rita Lauter: Integriert, aber nicht gern gesehen (Die Zeit, 24.08.2017) und Simon Hehli: Die Schweiz sticht bei der Integration der Muslime heraus (NZZ, 24.08.2017)
  • Internationale Studie zur Integration. Samuel Misteli und Boas Ruh:Muslime sind in Europa zwar integriert - aber nicht immer akzeptiert (NZZ, 24.08.2017)
  • Terrorismus. Die meisten Mitglieder der Terrorzelle in Spanien haben marokkaniscvhe Wurzeln. Mit der Zerschlagung des IS wird die heimische Dschihadistenszene für Marokko und für Europa zum Problem. Vor allem Frankreich, Deutschland, Spanien, Belgien und die Niederland stehen im Visier von IS-Anhängern aus dem Maghreb. Martin Gehlen: Eine unkalkulierbare Gefahr (Die Zeit, 22.08.2017)
  • Wenn aus "Flüchtlingen" "Schutzsuchende" werden, entsteht eine Schieflage, die die dringend nötigen Differenzierungen ignoriert. Michael Hanfeld über die fragwürdige Karriere eines medialen Modebegriffs: Schutzsuchende? (FAZ, 02.08.2017)
  • Eine neue Studie des muslimischen Religionspädagogen Ednan Aslan kommt - andere als eine andere Studie mit zum Teil den gleichen Befragten - zum Ergebnis, dass radikale Muslime über igre Religion Bescheisd wissen. Erich Kocina: Studie: Radikalisierte wissen mehr über Islam als gedacht (Die Presse, 02.08.2017)
  • Wenn die Verquickung von Asyl und unkontrollierter Wirtschaftsmigration nicht schnellstens beendet wird, werden Wirtschaft und Gesellschaft ernstr Probleme bekommen, meint Josef Urschitz: Das Problem mit dem Wirtschaftsasyl (Die Presse, 28.07.2017)
  • EU-Gerichthof bestätigt: Kroatien hättre 2015 und 2016 Asylwerber nicht nach Österreich durchwinken dürfen. Die Reform des Flüchtlingssystems scheitert an den nationalen Regierungen. Oliver Grimm und Iris Bonavida: Europas kaputtes Asylwesen (Die Presse, 27.07.2017)
  • Wenn Muslime im Jahr 2017 aus der Türkei politisch sowie religiös bevormundet werden, dann ist dies einer der Gründe, warum manche Muslime nicht in unseren westlich liberalen Gesellschaften ankommen, sich abwenden und vielleicht sogar radikalisieren, meint Efgani Dönmez: Über religiöse Einbahnstraßen zum Extremismus (Die Presse, 27.07.2017)
  • Kalifornien. Drogensucht, Armut oder familiäre Probleme zwingen tausende Jugendliche im Silicon Valley in ein Leben auf der Straße, berichtet Marie-Astrid Langer: Jung und obdachlos im Tal der Träume (NZZ, 21.07.2017)
  • Immer wieder werden Schülerinnen mit vor allem türkischem und arabischem Migrationshintergrund in den Schulferien zwangsverheiratet. So kämpft Berlin gegen Zwangsehen in den Schulferien (Die Welt, 20.07.2017)
  • Die meisten, die von der "europäischen Lösung" reden, meinen damit nicht, gemeinsam die Außengrenzen zu wahren, sondern die Migranten zu holen und dann "gerecht" über Europa zu verteilen, kritisiert Hans Winkler: Die Rettung als Fahrkarte nach Europa (Die Presse, 25.07.2017). Replik auf Gerald Schöpfer: Das Mittelmeer kann man nicht einfach schließen (Die Presse, 20.07.2017).
  • UNHCR-Chef Christoph Pinter will Flüchtlingshilfe am Ursprung ansetzen. Im Interview mit Gerhard Bitzan: "Man darf die Hilferufe nicht ignorieren" (Die Presse, 22.07.2017)
  • Evolutionstheorie. Wenn der Repräsentant der Muslime in Österreich tatsächlich die Grundlage der Geschichte der Menschheit leugnet, haben wir ein echtes Problem, meint Rainer Nowak: Und die Erde ist ein Halbmond ... (Die Presse, 22.07.2017)
  • Autonome erklären dem Staat den Krieg, und akademische Milieus zeigen dafür erstaunlich viel Verständnis. Woher kommt das? Marc Felix Serrao wirft einen Blick in die Geschichte linker Gewalt: Das System hat aber angefangen! (NZZ, 20.07.2017)
  • Die Autonomen (Hamburg - G20) sind ideologiegetriebene Kriminelle. Das macht sie viel gefährlicher, als wenn sie nur "gewöhnliche Verbrecher" wären, meint Peter Schneider: Plündern mit Heinrich Heine (Die Welt, 18.07.2017)
  • Eine glückliche Mutter gilt heute als Provokation und nicht als selbstverständlich gelebte Weiblichkeit, meint Birgit Kelle: Hört auf, uns Mütter "befreien" zu wollen! (Die Welt, 14.07.2017)
  • Globalisierung, Digitalisierung und ungezügelte Massenmigration fördern Gefühle der Unsicherheit, während die Akzeptanz wichtiger Grundprinzipien des Staates immer mehr abnimmt, meint Gottfried Kneifel: Der fatale Wunsch nach dem "starken Führer" (Die Presse, 14.07.2017)
  • Die vor Libyen tätigen NGOs sehen sich als Opfer einer Schmutzkampagne und setzen sich degen den von Italien geplanten Verhaltenskodex für Flüchtlingsretter zur Wehr. Niklaus Nuspliger: "Schlammschlacht" rund um die Flüchtlingsretter (NZZ, 13.07.2017)
  • Kampf gegen den Terror. Ein Bericht über zwei einhalb Jahre Zwischen Etappensieg und Ohnmacht. Krieg gegen den IS. Die Welt und der islam,istische Terror (ZDF-Videoclip, 13.07.2017, 89 Min)
  • Hamburg - G20. Eskalation von Chaos und Gewalt (YouTube-Videoclip, 10.07.2027, 2 Min). Regierungserklärung des 1. Bürgermeisters Olaf Scholz (YouTube-Videoclip, 12.07.2017, 36 Min). Die Erklärung im Wortlaut. (12.07.2017) Replik der Opposition (YouTube-Videoclip, 12.07.2017, 28 Min).
  • Der EGMR hat das in Belgien geltende Verbot der Vollverschleierung für rechtens erklärt. Ein solches Verbot sei "für eine demokratischwe Gesellschaft notwendig", rurteilten die Richter. Dirk Schümer: Die Burka ist kein Menschenrecht (Die Welt, 11.07.2017)
  • Der Terror von Brüssel zeigt auf, dass die Integration von Menschen in zweiter oder dritter Migrantengeneration misslungen ist, obwohl sie durch unsere Schulsysteme gegangen sind. Ein Interview im Spannungsfeld von Naivität und Selbstbehauptung mit Jean-Claude Junker: "Die Terroristen sind durch unsere Schulsysteme gegangen" (Die Welt, 24.03.2016). Vgl. auch Thomas Rietzschel: Jetzt geht die Suche nach den Schuldigen los. Die Täter sind es nicht (24.03.2016).
  • Die Bindungskräfte, die einmal vom Amt des Kanzlers ausgingen, sind erlahmt. Wie alternativ(los) ist Politik? Wie stark die Bundeskanzlerin Merkel mit ihrem "alternativlos" selber zur Zersplitterung der bundesdeutschen Parteienlandschaft, zur Erosion ihrer eigenen Partei und zur parteipolitischen Heimatlosigkeit erheblicher Teile der einstigen bürgerlichen Mitte beigetragen hat, werden Politikwissenschaft und Politikgeschichte wohl erst im zeitlichen Abstand etlicher Jahre beurteilen können. Johannes Röser analysiert die aktuelle gesellschaftliche Lage: Wie alternativ(los) ist Politik? (CIG, 20.03.2016)
  • Europas Regierungen finden in der Flüchtlingskrise keine Alternativen. Also machen alle mit bei Merkels Flüchtlingsplan - wenn auch widerwillig. Der Preis, den man an die Türkei zahlt, ist hoch, meint Christoph B. Schlitz: Deutschland gefiel sich zu lange in der Retterrolle (Die Welt, 20.03.2016). Vgl. auch Volker Zastrow: Merkel muss noch immer nicht weg (FAZ, 20.03.2015)
  • Nur weil es der EU nicht gelungen ist, seine Außengrenzen selber zu kontrollieren und sauber zwischen Wirtschafts- und Kriegsflüchtlingen zu unterscheiden oder massiv in den Herkunftsländern zu helfen, gibt Europa einen Teil seiner Werte preis, meint Wolfgang Böhm: Ein unmoralisches Abkommen (Die Presse, 19.03.2016). Vgl. auch Markus Becker: EU zahlt hohen Preis für Türkei-Deal (Spiegel online, 18.03.2016)
  • Außenminister Kurz in der ARD-Talkshow "Anne Will". Eine kritische Würdigung von Erich Kocina: Wenn Österreich Deutschland die Welt erklärt (Die Presse, 07.03.2016). Vgl. auch Rainer Nowak: Der österreichische Drahtseilakt (Die Presse, 08.03.2016)
  • Angela Merkel hat so ziemlich alle konservativen Positionen aufgegeben, sie hat Deutschland in der EU isoliert und auch in der Wirtschaftspolitik den Kompass verloren, meint Holger Steltzner: Merkel und ihre Partner (FAZ, 06.03.2016)
  • Ratspräsident Tusk richtet in Athen deutliche Worte an "illegale Wirtschaftsmigranten". Die Schengen-Regeln würden "wieder in Kraft treten". Tusk: "Egal, woher Sie stammen: Kommen Sie nicht nach Europa!" (Die Welt, 03.03.2016)
  • Bundeskanzlerin Merkel bedient sich eines Aphorismus der österreichisch-katholischen Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach, die ihrerseits auf ein berühmtes Zitat aus dem Matthäus-Evangelium zurückgreift. Tilmann Krause: Warum Merkels Satz weder verkehrt noch überflüssig ist (Die Welt, 03.03.2016)
  • Unreflektierte Mantras in den aktuellen politischen Diskussionen ortet und hinterfragt Hansjörg Tengg: Flüchtlinge, Brexit, EU: Unreflektierte Mantras (Die Presse, 03.03.2016)
  • Die Flüchtlinge aus Ungarn ließ sie ins Land, die Gestrandeten von Idemeni weist sie ab. Die Kanzlerin hat gute Gründe fr ihre geänderte Politik, meint Ludwig Greven: Die realpolitisch gewendete Merkel (Die Zeit, 02.03.2016)
  • "Humanitäre Politik sollte in erster Linie anstreben, den Menschen die Rückkehr bzw. den Verbleib im eigenen Land zu ermöglichen." Der syrische Präsident Bashar al Assad im ARD Interview mit Thomas Aders (Weltspiegel extra, YouTube-Video, 01.03.2016, 28 Min)
  • Das Verhältnis zwischen Wien und Berlin ist wieder einmal getrübt. Die Geschichte einer ambivalenten Beziehung. Philipp Aichinger: Österreich und Deutschland: Lieblingsgegner seit 1866 (Die Presse, 02.03.2016)
  • Österreich im Fokus Europas - ein Vorbild für die einen, eine Gefahr für die anderen. Olover Pink: Auf einmal Metternichs Erben (Die Presse, 27.02.2016)
  • Die Österreicher überraschen als Anführer einer Koalition der willigen Grenzsicherer den Rest Europas - mit gravierenden Folgen, meint Dirk Schümer: Merkels Strategie nach Österreichs Bündnis am Ende (Die Welt, 26.02.2016)
  • Für viele ist der Ausweis das Wertvollste, das sie besitzen. Um keinen Preis darf man auf der Welt ohne Papiere sein. Flüchtlinge sind aber keine Reisenden. Warum werfen sie ihre alte Identität fort, fragt Wolfgang Büscher: Warum so viele Flüchtlinge keinen Pass haben (Die Welt, 25.02.2016)
  • Der Weg zur Waffenruhe in Syrien: Assad stellt Bedingungen für Waffenruhe (Die Welt, 21.02.2016). Der Syrische Präsident Assad im Interview mit der spanischen Zeitung El Pais (YouTube-Video, 20.02.2016, 8 Min)
  • Der türkiische Präsident Erdogan führt im Syrien-Konflikt einen Krieg im Krieg, gegen die Kurden. Das Gebräu von Kriegsgeheul, Terroranschlägen und Wirtschaftskrise macht die Türkei zum Notfall, meint Michael Thumann: So wird die Türkei zum Notffall (Die Zeit, 19.02.2016)
  • Im Windschatten der Flüchtlingskrise ist ein riesiger Schwarzmarkt für Arbeitsmigration entstanden, der Schleppern Milliarden bringt und Staaten Milliarden kostet. Josef Urschitz: Schwarzmarkt für Arbeitsmigration (Die Presse, 19.02.2016)
  • Vor dem EU-Gipfel zur Flüchtlingspolitik befindet sich Angela Merkel auf dem Rückzug- Ihre "Zwischenbilanz" könnte aus einem einzigen, bitteren Satz bestehen: Nur gut, dass es Österreich gibt, meint Jasper von Altenbockum: Merkel auf dem Rückzug (FAZ, 17.02.2016)
  • Über Christen und Muslime, die nicht miteinander reden, strenge Hausordnungen und das seltsame Verhalten von NGOs: Sepp Schellhorn zieht eine Bilanz seines Flüchtlingsengagements im Interview mit Oliver Pink: "Die große Euphorie ist gewichen" (Die Presse, 17.02.2016)
  • Der Konsens in der deutsche Einwanderungsgesellschaft reißt. Die Menschen wollen gefragt werden, wie es weitergehen soll mit der Migration, meint Ulrich Clauß: Es gibt einen grundlegenden Irrtum in der Asyldebatte (Die Welt, 16.02.2016)
  • Grenzen sollen an Idealen ausgerichtet sein. Zum spannenden Verhältnis zwischen Gesinnung und Verantwortung in der Flüchtlingsdebatte - sieben Differenzierungen von Paul Zulehner: Flüchtlinge: Nein zu Obergrenzen (Die Presse, 16.02.2016)
  • Die Macher der deutschen Flüchtlingspolitik. Günter Bannas, Eckart Lohse und Majid Sattar: Im Auftrag Ihrer Kanzlerin (FAZ, 16.02.2016)
  • Wohin mit den Flüchtlingen - lässt Europa uns (D) im Stich? (YouTube-Video der ARD-Reihe "Hart aber fair" v. 15.02.2016, 68 Min)
  • Audiatur et altera pars. Der Syrische Präsident Assad über die jüngsten Entwicklungen in Syrien im Interview mit Agence France-Presse: Full transcript (AFP, 12.02.2016)
  • Es geht darum, die Ein- und Auswanderungsbilanz umzudrehen, meint Christoph H. Benedikter: Umkehr der Wanderungsdynamik ist machbar (Die Presse, 12.02.2016)
  • Ein in Griechenland veröffentlichtes Protokoll gibt Einblick in die zwiespältige Gesprächskultur zwischen Erdogan und der EU: Erdogans Drohungen (Die Presse, 11.02.2016)
  • Die EU muss ihre Außengrenzen schon selbst schützen, und zwar am besten gemeinsam, wenn sie die Kontrolle darüber bewahren will, wer einreist, meint Christian Ultsch: Erdogan wird die Flüchtlingskrise nicht für Europa lösen (Die Presse, 09.02.2016)
  • Öffentlicher Raum Schwimmbad. Die Grenzen zur Gewalt sind fließend. Über einen Ort der Angst, Beobachtungen von Laura Ewert: Im Schwimmbad hört der Spaß auf (Die Welt, 09.02.2016)
  • Europa bedarf eines Umbaus, meint Herfried Münkler: "Europa wird flexibler werden - oder untergehen" (Tagesanzeiger [CH], 29.12.2015)
  • Zeit der Ernüchterung. Wo ist die Grenze von Integration, und wo beginnt Assimilation? Ein wenig optimistischer Ausblick von Hans Winkler: Ohne Grenzen gibt es keine Identität(Die Presse, 28.12.2015)
  • Weihnachten als Anlass zur Frage nach der Bedeutung von Religion für Kinder nimmt Andrea Lehner-Hartmann: Gedanken zum religiösen Aufwachsen von Kindern (Die Presse, 24.12.2015)
  • Kreuze werden abmontiert, christliche Feste umgedeutet. Das Christentum tritt von sich aus den Rückzug an, um nicht zu provozieren. Gudula Walterskirchen: Die frohe Botschaft, die schamhaft verschwiegen wird (Die Presse, 21.12.2015). Replik von Michael Chalupka: Kirchen legen sehr wohl Zeugnis ab (Die Presse, 24.12.2015)
  • Überall, wo die Terrormiliz IS ihre schwarze Flagge hisst, macht sie sich auf die Suche nach Pässen. Für westliche Sicherheitsbehörden ein Alptraum: Der Terror sickert so per Pass nach Europa, meinen Stefan Aust, Manuel Bewarder, F. Flade, Ileana Grabitz, Alfred Hackensberger, Martin Lutz und Claus C. Malzahn: Wo der IS auftaucht, blüht das Geschäft mit den Pässen (Die Welt, 20.12.2015)
  • Nach den Pariser Attentaten hieß es erneut beschwichtigend, dass der dschihadistische Terror mit dem Islam nichts zu tun habe. Was aber denken Mislime in der arabischen Welt? Jürgen Springer: Schwarz-weiß auf arabisch(CIG, 20.12.2015)
  • Der UN-Friedensplan für Syrien ist keine Garantie für ein Ende des Kriegs. Er ist jedoch der erste verbünftige Ansatz, der ohne die Intervention der Russen nicht zustande gekommen wäre. UN-Friedensplan für Syrien: Das Verdienst der viel geschmähten Russen (Deutsche Wirtschafts Nachrichten, 19.12.2015)
  • Ende einer Geschichte. Das Christentum verschwindet nach gut 1900 Jahren an den Orten seines Ursprungs. Den Westen kümmert dass kaum, beklagt Hans Winkler: Die "Hysterie" um die Christen im Nahen Osten (30.11.2015)
  • Saudi-Arabien. Seit einem halben Jahrhundert esportiert Saudi-Arabien mit Milliarden Petrodollars seinen intoleranten Islam in alle Welt - und fördert damit gezielt den Extremismus, meint Rainer Hermann: Der Nährboden des Terrors (FAZ, 28.11.2015). Vgl. auch die Reportage über die Stellung der Frau in Saudi-Arabien von Christian Ultsch: Die stille Emanzipation der saudischen Frauen (Die Presse, 28.11.2015)
  • Mit der Diktion vom "Gottesverrat" übernimmt der französische Präsident die Sprache religiöser Hardliner, meint Anne-Catherine Simon: Wer ist Hollandes "verratener Gott" - etwa der Satan? (Die Presse, 28.11.2015)
  • Der IS ist die dynamischste Jugendbewegung der Gegenwart. Seinen Anhängern verspricht er Abenteuer, Ruhm und die Schaffung einer besseren Welt. Militärische Mittel allein werden dagegen nichts ausrichten, meint Karen Krüger: Generation Dschihad (FAZ, 22.11.2015)
  • Der IS sei besiegbar, meint Bernhard Hayek, Professor für arabische Geschichte in Princeton, im Interview mit Oliver Grimm: "Der IS ist verzweifelt" (Die Presse, 21.11.2015)
  • Einst ist er vor Algeriens Islamisten nach Saint-Danis geflohen, heute erkennt er die Stadt kaum wieder, schreibt Fewzi Behabib: Wie meine Stadt islamistisch wurde (Die Presse, 19.11.2015). Vgl. dazu Coroline Fourest im Interview mit Anne-Catherine Simon: "Der Front National freut sich über diese Linke" (Die Presse, 21.11.2015).
  • Der IS versucht, sich zu globalisieren. Die Antwort darauf muss eine gemeinsame sein, meint Matthias Naß: Das globale Kalifat (Die Zeit, 18.11.2015)
  • Empfehlungen von Integrationsexperten. Thomas Prior: Wie man Flüchtlinge vor einer Radikalisierung bewahrt (Die Presse, 18.11.2015)
  • Nach den Anschlägen von Paris am 13.11.2015. Wir brauchen keinen linken oder rechten Populismus, sondern eine Radikalisierung der gesellschaftlichen Mitte, die ihren Freiheitswerten auf den Grund geht und sie kraftvoll verteidigt, meint Mathias Döpfner: Nicht unterwerfen, sondern kämpfen (Die Welt, 15.11.2015)
  • Seit 4. September gibt es in Deutschland praktisch keine Grenzen mehr. Jeden Tag wird der Zustrum größer, zu Fuß, ins "gelobte Land", über die grüne Grenze. Stefan Aust und Helmar Büchel berichten über 24 Stunden an Brennpunkten des Flüchtlingsgeschehens: An der Grenze. 24 Stunden Flüchtlingskrise (08.11.2015). Vgl dazu die Video-Doku (N24, 08.11.2015, 42 Min).
  • Über Sterben und Tod in den Todesanzeigen von Tageszeitungen schreibt Hans Winkler: Allerheiligen, Allerseelen: Was wissen wir vom Tod? (Die Presse, 02.11.2015)
  • Angela Merkel hat Einheimischen wie Migranten den Glauben genommen, dass die Grenzen Deutschlands noch eine Bedeutung haben, meint Berthold Kohler: Die weiße Fahne (FAZ, 01.11.2015). Vgl. dazu Dirk Schümer: Europas Irrtum von der Überflüssigkeit der Grenzen (Die Welt, 01.11.2015)